Warum die Messung der Mitarbeiterzufriedenheit ein zentraler Qualitätstreiber ist

Fabian Dubler

Founder

Eine gute Stimmung im Team macht einen grossen Unterschied im Arbeitsalltag. Damit wird wohl jede Führungsperson übereinstimmen. Diese aufrechtzuerhalten ist wichtig – aber nicht immer einfach. Der Fachkräftemangel versetzt die Führungsebenen in der Gesundheitsbranche zunehmend ins Schwitzen. Teams sind wegen dem Personalmangel hohem Druck ausgesetzt. Gleichzeitig steigen die Qualitätsanforderungen immer mehr. In diesem gespannten Umfeld macht es Sinn, sich proaktiv mit der Messung der Mitarbeiterzufriedenheit auseinanderzusetzen. Hier sind 3 wichtige Auswirkungen, welche die Mitarbeiterzufriedenheit auf Ihr Spital hat:

1. Finanzieller Kostentreiber

Unzufriedene Mitarbeitende verursachen indirekt Kosten, die leicht unterschätzt werden können. Sie fehlen häufiger bei der Arbeit, und bei einem 8 ½ -Stunden-Tag beläuft sich ein Fehltag auf durchschnittlich 603 Franken*. Unzufriedenheit ist zudem gemäss diesem Fachartikel (Loffing & Loffing, 2010) von der dritt häufigste Grund für eine Kündigung. Eine hohe Fluktuation erfordert zusätzliche zeitliche, personelle und finanzielle Ressourcen. Neue Mitarbeitende müssen rekrutiert und eingearbeitet werden. Die Stellenbelegung ist an sich schon eine grosse Herausforderung, die sich angesichts des Fachkräftemangels und gleichzeitig steigendem Pflegebedarf weiter zuspitzen wird.

Ein Fehltag verursacht ∅ Kosten von über 600 Franken.

2. Höhere Servicequalität, weniger kritische Fehler

Ausfallzeiten, eine hohe Fluktuation, ein unruhiges Arbeitsklima und Verlust von Know-How erschweren die Sicherung der Arbeitsqualität von Mitarbeitenden. Gerade die zuverlässige, hohe Qualität wird ein immer wichtigerer Faktor im Umgang mit dem Patienten. Wird die Zufriedenheit der Mitarbeitenden ernst genommen, kann rascher auf Unruhen und Probleme reagiert werden. Das trägt zu einer nachhaltig guten Mitarbeiterzufriedenheit bei und kann im besten Fall sogar Kündigungen vermeiden.

Langfristig zufriedene Mitarbeitende liefern eine bessere Leistung.

3. Nachhaltige Rentabilität

Dem Pflegepersonal gilt laut einer aktuellen Studie von Deloitte das grösste Augenmerk, wenn es um den Einfluss von Patientenzufriedenheit auf den finanziellen Erfolg geht. Eine ausreichende und gute Kommunikation und Interaktion seitens des Pflegepersonals führt zu überproportional hohen Umsätzen. Es gilt:

Je zufriedener die Mitarbeitenden, desto besser können sie die Patienten betreuen. Je besser die Betreuung, desto zufriedener sind Patienten. Zufriedene Patienten empfehlen Ihr Spital weiter.

Zufriedene Mitarbeitenden steigern Zufriedenheit bei Patienten

Mitarbeiterzufriedenheit als Kern einer guten Servicequalität

Zufriedenheit der Pflegepersonen ist ein wichtiger Hebel für den Gesamterfolg von Organisationen im Gesundheitswesen. Es stellt sich die Frage, wie man diese mit einfachen Mitteln messen und auswerten kann. Anonyme, intuitive Mitarbeiterbefragungen können dazu dienen, die Zufriedenheit zu messen und zwischen den Mitarbeitenden und der Führungsebene einen zusätzlichen Kommunikationskanal zu schaffen. Nicht zuletzt zeigt man den Mitarbeitenden so auch, dass man sich für ihre Meinung und ihr Wohlbefinden interessiert.

So messen Sie die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter zielführend

Mitarbeiterzufriedenheit wird in Zukunft als Qualitätskennzahl an Bedeutung gewinnen. Firmen tun gut daran, diese Kennzahl zu messen. Wir von opiniooon bieten eine einfache Möglichkeit dazu. Mit opiniooon können Sie Ihre Mitarbeitenden direkt vor Ort anonym und intuitiv befragen. Mitarbeitende können über ein Feedback-Tablet ihre Zufriedenheit mitteilen. Die Daten werden live gespeichert und sind für die Personalabteilung in Echtzeit und ausgewerteter Form einsehbar. So sind Sie jederzeit über die aktuelle Mitarbeiterzufriedenheit informiert und können rasch reagieren. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihre Mitarbeiterbefragung zu einem Live-Führungstool aufwerten können.

*bei einem Bruttolohn von 6000 Franken (Link zur Quelle)